Totgesagte reisen länger: Metaverse im Tourismus 

In der Tech-Welt hat sich zuletzt ein Raunen verbreitet: Mark Zuckerberg ziehe den Stecker, Meta fahre die Investitionen in das „Projekt Metaverse“ massiv zurück. Für viele Kritiker ist dies die Bestätigung dafür gewesen, dass das Metaverse gescheitert ist: Ein teurer Traum, der an der Realität (und an klobigen VR-Brillen) zerbrochen sei. Doch wer das Metaverse allein an Meta misst, begeht einen entscheidenden Denkfehler.

Als Reisejournalist sehe ich eine Entwicklung, die weit über die Quartalszahlen eines kalifornischen Giganten hinausgeht. Für den Tourismus ist die Idee eines digitalen Parallelraums nicht nur ein nettes Gimmick, sondern eine Notwendigkeit.

Wer baut das Metaverse, wenn nicht Meta?

Während Meta die Segel etwas refft, bauen andere Unternehmen still und leise an den Fundamenten. Wir dürfen nicht vergessen, dass das „Metaverse“ kein Produkt eines einzelnen Unternehmens ist, sondern eine technologische Evolution.

  • Apple & Vision Pro: Mit dem Einstieg von Apple in den Bereich „Spatial Computing“ hat sich der Fokus verschoben. Weg von rein virtuellen Comic-Welten, hin zu einer hochauflösenden Verschmelzung von Realität und digitalen Inhalten.
  • Gaming-Giganten als Wegbereiter: Plattformen wie Roblox oder Epic Games (Fortnite) haben bereits Millionen täglicher Nutzer, die dort sozial interagieren. Hier findet das Metaverse bereits statt – nur ohne das Label „Meta“.
  • Industrie & Digital Twins: Unternehmen wie Nvidia und Siemens nutzen das „Omniverse“, um digitale Zwillinge ganzer Fabriken oder Städte zu erstellen. Für uns Touristiker bedeutet das, dass wir bald digitale Klone von Reisezielen erleben werden, die so detailgetreu sind, dass sie für die Reiseplanung unverzichtbar werden.

Die Kommunikations-Falle: Warum WhatsApp siegt und Avatare (noch) verlieren

Oft wird gefragt: „Warum soll ich mich als Avatar in einen virtuellen Raum stellen, wenn ich doch einfach eine WhatsApp-Nachricht schicken kann?“ Die Antwort ist simpel: Effizienz.

WhatsApp hat sich durchgesetzt, weil es asynchron und niederschwellig ist. Kommunikation im Metaverse hingegen erfordert derzeit noch volle Aufmerksamkeit und meist teure Hardware. Die Menschen lehnen nicht die Vision ab, sondern die Barrieren. Doch das Metaverse der Zukunft wird nicht WhatsApp ersetzen wollen, sondern das Erlebnis vor Ort ergänzen. Es geht nicht um „Chatten statt Tippen“, sondern um „Erleben statt Anschauen“.

Demokratisierung des Reisens: Der ethische Aspekt

Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein: Es ist physisch und ökologisch unmöglich, dass acht Milliarden Menschen die Antarktis physisch besuchen, durch die Grabkammern der Pharaonen schreiten oder die empfindlichen Galapagos-Inseln stürmen.

Hier liegt die wahre Stärke des Metaverse:

  1. Overtourism verhindern: Virtuelle „Pre-Reisen“ helfen Urlaubern zu entscheiden, ob ein Ziel wirklich zu ihnen passt, bevor sie einen Langstreckenflug buchen.
  2. Barrierefreiheit: Menschen mit körperlichen Einschränkungen erhalten Zugang zu Orten, die ihnen bisher verschlossen blieben.
  3. Konservierung: Historische Stätten, die durch den Massentourismus bedroht sind, können digital erlebt werden, während das Original geschont wird.

Fazit: Das Metaverse ist keine Sackgasse, sondern eine Umleitung

Meta mag seine Strategie korrigieren und anpassen, aber die Sehnsucht des Menschen, die Welt zu entdecken, ist ungebrochen. Wenn wir die Technologie nutzen, um die Schönheit unseres Planeten nach Hause zu bringen, ohne ihn dabei zu zerstören, dann hat das Metaverse seine wichtigste Bestimmung gefunden.

Das Metaverse abzuschreiben, nur weil die erste große Welle flacher ausfiel als gehofft, wäre kurzsichtig. Denn die Reise hat gerade erst begonnen.


Wie stehen Sie dazu? Würden Sie eine virtuelle Reise einem echten Kurztrip vorziehen, wenn die Qualität stimmt? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!

Gigant der Lüfte Zeppelin NT

Der Zeppelin, einst eine historische Fußnote der Luftfahrt, steht kurz vor seiner globalen Renaissance. Dank der modernen Zeppelin NT (New Technology)-Luftschiffe, entwickelt in Deutschland, könnte der sanfte Gigant eine neue Ära des entschleunigten Reisens einläuten und sich weltweit als ideales Verkehrsmittel für Kurzstrecken- und Luxustourismus etablieren.

🌟 Das exklusive Erlebnis: 300 Meter über der Welt

Der Zeppelin NT hat sich als exklusive Aussichtsplattform bewährt. Flüge in geringer Höhe (ca. 300 Meter) ermöglichen eine unvergleichlich detaillierte und ruhige Perspektive auf spektakuläre Landschaften. Die einzigartige Manövrierfähigkeit, ermöglicht durch Vektortriebwerke und die Verwendung von nicht brennbarem Helium statt Wasserstoff, bietet maximale Sicherheit und Stabilität. Diese Kombination lässt ihn zum perfekten „Cruise Ship of the Sky“ werden.


📢 Zusätzliche Einnahmequelle: Der Zeppelin als fliegender Werbeträger

Neben dem reinen Tourismus bietet das Luftschiff eine unschätzbare kommerzielle Funktion: Es ist ein idealer Werbeträger.

Die riesige Hüllenfläche des Zeppelins verwandelt ihn in ein mobiles, weithin sichtbares Billboard. Ein sanft und majestätisch über Metropolen oder touristische Hotspots gleitender Zeppelin erzeugt eine unübertroffene Aufmerksamkeitsspanne und positive Assoziationen (Exklusivität, Entschleunigung, Fortschritt). Die Einnahmen aus solchen großflächigen Werbeträgern können als wichtige Quersubventionierung dienen, um die Gesamtwirtschaftlichkeit des Flugbetriebs zu verbessern und die Ticketpreise für Reisende weiter zu stabilisieren oder sogar zu senken.

🏞️ Beispielhafte Vision: Die „Blaue Donau-Route“ im Zeppelin

Die wahre Stärke des Zeppelins liegt in der Kombination von Transport und Erlebnis. Nirgends wird dies deutlicher als auf einer europäischen Wasserstraße:

Reiseidee: Die Donauschleifen der Entschleunigung

Eine Reiseroute entlang der Donau demonstriert das Potenzial eindrucksvoll: Die Reise beginnt in Passau (Deutschland) und führt Passagiere in wenigen entspannten Flugstunden nach Linz (Österreich). Statt eines schnellen, lauten Fluges gleitet der Zeppelin in nur 300 Metern Höhe über die malerischen Donauschleifen.

Der Clou des Zeppelin NT: Dank seiner Fähigkeit, auf der Stelle zu schweben, stoppt das Luftschiff für zehn Minuten direkt über dem imposanten Stift Melk, wodurch seine Gäste in Ruhe und aus einer Vogelperspektive das historische Bauwerk betrachten können. Der Zeppelin dient hier als Verkehrsmittel der Sinne, obwohl er Kurzstrecken effizient überwindet, ohne dabei die Atmosphäre des Ortes zu zerstören.


🌍 Weitere globale Potenziale für den Zeppelin-Einsatz

Die einzigartigen Flugeigenschaften des Zeppelin NT verleihen ihm auch für zahlreiche weitere, landschaftlich-reizvolle Regionen der Welt Attraktivität:

  • Nordamerika: Stilles Gleiten über die Kanadischen Rocky Mountains oder entlang der Küste Alaskas zur Wildtierbeobachtung aus niedriger Höhe.
  • Afrika: Geräuschlose Safaris durch die Lüfte über der Serengeti oder dem Okavango-Delta, ohne die Tierwelt zu stören.
  • Asien: Entspannter Kurzstreckentransport zwischen luxuriösen Resorts auf den südostasiatischen Archipelen (z.B. Thailand, Indonesien).
  • Australien/Ozeanien: Spektakuläre und gleichzeitig umweltfreundliche Überflüge des Great Barrier Reefs oder des Outbacks.
  • Südamerika: Luxuriöse Touren über die Weinregionen Chiles und die Ausläufer der Anden.

💰 Durchbruch durch Stückzahl: Die Kostenrevolution bei 100 Einheiten

Die hohen Anschaffungskosten sind das größte Hindernis. Sie basieren auf der bisherigen Kleinserienfertigung. Eine Produktionssteigerung auf 100 Einheiten würde diesen Kostenblock allerdings revolutionieren.

Kalkulation bei einer Produktion von 100 Zeppelin NT-Einheiten:

KennzahlEinzelfertigung (Basis)Schätzung bei 100 Einheiten (Massenfertigung)
Systempreis pro LuftschiffCa. 10 – 15 Millionen €Ca. 5 – 8 Millionen €
Ersparnis pro EinheitBis zu 50 %
Flugpreis (pro 60 Minuten)Ca. 630 €Geschätzt 300 – 400 €

Interpretation: Eine Preissenkung auf bis zu 300-400 € für eine einstündige Fahrt würde das Erlebnis für einen breiteren, gehobenen Kundenkreis zugänglich machen.

🚧 Infrastrukturelle Notwendigkeiten: Die Bodenbasis

Für einen weltweiten Einsatz muss die Infrastruktur mitwachsen. Zeppeline benötigen keine langen befestigten Start- und Landebahnen. Großzügige, freie Flächen reichen dank der guten Manövrierfähigkeit aus. Essentiell sind jedoch spezielle Hangars (ca. 75 m Länge) für Wartung und Schutz vor extremen Winden. Der Aufbau solcher dezentralen Basen ist der nächste logistische Schritt für die globale Zeppelin-Tourismus-Industrie.

💡 Fazit

Der Zeppelin NT entkräftet mit dem Einsatz von nicht brennbarem Helium alle historischen Sicherheitsbedenken. Die Chance liegt in der Verbindung des einmaligen Mythos mit dem Gedanken der modernen Entschleunigung. Gelingt die Massenfertigung, kann der Zeppelin als luxuriöses, geschmackvolles und werbefinanziertes Verkehrsmittel die touristische Luftfahrt auf allen Kontinenten neu definieren.

Shopping beim Ausflug macht Freude

Shopping beim Ausflug: Weshalb der Einkauf vor Ort wieder Freude macht.
Ein Plädoyer für lebendige Innenstädte – inspiriert von Rothenburg

Rothenburg ist eine wunderbare Ausflugsstadt. Menschen sitzen gut gelaunt beim Kaffee, Gassen füllen sich mit Stimmen, das Leben blüht. Mir fallen dort die Schuhgeschäfte auf – Fachläden mit sorgfältig kuratierten, teils sehr exklusiven Marken. Warum gerade hier? Weil hier Zeit und Muße spürbar sind. Und ganz ehrlich: Es gibt kaum etwas Schöneres, als Schuhe nicht zu „Klicken“, sondern anzuprobieren; allein schon, indem ich Material fühlen, ein gegenseitiges Lächeln verspüren kann und beraten werde.

Gegen den Strom: Internet bequemer, Stadt schöner

Online-Shopping ist zwar bequem, aber es hat Nebenwirkungen: Plattformen wie Zalando und Amazon bündeln Macht, Produzenten und Händler ordnen sich deren Regeln unter. Vielfalt schrumpft, Margen werden enger, Beratung schwindet schleichend, und am Ende verlieren Innenstädte an Seele. Wer hat Freude an solchen Monopolen? Ein Stadtbummel bietet Gegenteiliges: Auswahl, die ein Mensch kuratiert, nicht ein Algorithmus. Begegnung und Beziehung, wodurch echtes inneres Wachstum möglich ist statt Bewertung.

Shopping als Chance für den Tourismus

Der Tourismus kann Fachgeschäfte in jeder Stadt stärken. Nicht jede wird zum Magneten, aber jede kann liebenswert sein. Jetzt denkt Ihr bestimmt, wie wohl das überall wunderbar gelingen kann. Euch könnte ich darüber viele Geschichten erzählen. Und ich erlebte wie entscheidend dabei die Zusammenarbeit mit den Einheimischen ist. Es gelingt, wenn man ihre Bedürfnisse berücksichtigt, wie etwa durch ein gutes Wohnungsangebot, Orte der Begegnung, kleine Veranstaltungen und lokale Märkte. Dann entstehen Wege abseits üblicher Pfade – und genau dort wartet oft der besondere Laden, die ehrliche Beratung, das Stück Qualität, das bleibt.

Begegnung schlägt Warenkorb

Zwei Gespräche mit Rothenburger Schuhhändlern haben es mir wieder gezeigt: Hinter jedem Paar Schuhe stehen sorgfältige Auswahl, flinkes Handwerk und ein gerütteltes Mass an Verantwortung. Früher gab es „Kaffeefahrten“, Ausflüge, die in Verkaufsshows endeten. Heute ist ein Ausflug wieder das, was er sein sollte: Lebensqualität. Vielleicht wird Shopping ja bald wieder stärker zur Begegnung – mit Menschen, die ihr Fach lieben. Das wünsche ich mir.

Was Städte tun können

  • Aufenthalt fördern: Bänke, Grün, kurze Wege, Wasser. Kurzum; Orte zum Verweilen.
  • Profil zeigen: Kuratierte Sortimente statt Einheitsware.
  • Gemeinschaft leben: Wochenmärkte, Pop-up-Stores, Kultur im Kleinen.
  • Lokal digital denken: Online sichtbar sein, aber Kund:innen für den physischen Laden gewinnen.

Was Reisende tun können

  • Zeit mitbringen. Probieren, fragen, entdecken.
  • Lokale Läden belohnen. Beratung honorieren – mit dem Kauf vor Ort.
  • Abseits gehen. Eine Gasse weiter wartet oft der beste Tipp.

So werden wir unabhängiger von den großen Konzernen und sehen wieder „den“ Menschen. Rothenburg zeigt, wie das geht. Und viele andere Orte können es auch!

Wie der Robocup den Service von morgen zeigt

Ein Roboter, der Bestellungen entgegennimmt, Getränke ausliefert und sich selbständig in einem Restaurant zurechtfindet – Was wie Zukunftsmusik klingt, wurde am diesjährigen Robocup in Nürnberg zur Herausforderung für Teams aus aller Welt. Beim internationalen Wettbewerb traten Nachwuchsforscher an, um Roboter für realitätsnahe Einsatzszenarien zu programmieren. Die Aufgabe: ein Roboter soll als Kellner agieren – und das in einem ihm unbekannten Restaurant.

Die Ausgangslage war knifflig. Zwar war die Aufgabenstellung im Vorfeld vage bekannt, die genauen Anforderungen wurden jedoch erst zu Beginn des Wettbewerbs verraten. Dadurch war es kaum möglich, vorgefertigte Lösungen einzubringen – Flexibilität, Teamarbeit und Improvisation waren gefragt.

Ein Beispiel für wunderbares Engagement und Innovationskraft zeigte das Team der Hochschule Ravensburg-Weingarten: Ihr Roboter konnte sich erfolgreich im Restaurant orientieren und den Weg zu den Gästen finden. Die Bestellaufnahme hingegen scheiterte – die Aufgabe war schlicht zu komplex für den einen und ersten Wettbewerbstag. Trotzdem; ein beachtlicher Erfolg und ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft der Servicerobotik. „Herzlichen Glückwunsch!“

Was in Nürnberg erprobt wurde, bildet schon woanders die Realität in Teilen ab. In vielen modernen Restaurants übernehmen heute Roboter den Empfang, weisen Tische zu und bringen sogar Tablets zu den Gästen. Diese bestellen dann digital – Der Roboter sammelt die Geräte später wieder ein. Möglich wird das durch smarte Navigation, etwa über Transponder am Boden oder durch KI-basierte Orientierungssysteme.

Ein vollständig automatisiertes Restaurant? Theoretisch längst machbar. Doch die Frage bleibt: Möchten wir das? Denn mit dem technischen Fortschritt verändert sich auch die Beziehung zwischen Gast und Gastgeber. Persönliche Gespräche, individuelle Empfehlungen, ein Lächeln des Kellners – all das kann (noch) kein Roboter ersetzen.

Sicher ist, die Gastronomie wird sich weiterentwickeln. Bestell- und Bezahlterminals haben sich bereits fest etabliert, vor allem im Take-Away-Bereich. Die Technik ist hilfreich – Doch entscheidend bleibt hierbei das Erlebnis. 

Auf der Webseite PWA.Vision beschäftigen wir uns mit der Gästebeziehung. Auch dort haben wir den Inhalt dieses Artikels leicht abgewandelt veröffentlicht.

Robuste Audio Informationen – bewährte Technologie

Eine innovative Idee: Stationen für Audio-Informationen – robust, nachhaltig und faszinierend

In einer Welt, in der digitale Technologien zunehmend den Alltag bestimmen, bieten mechanische Audio-Stationen eine charmante und praktische Alternative, um Besucher auf Wegen über Sehenswürdigkeiten zu informieren. Diese Stationen funktionieren mit einer Kurbel, die mechanisch den Audio-Mechanismus in Gang setzt – ein Ansatz, der nicht nur stromunabhängig, sondern auch äußerst robust ist.

Anwendungsbereiche: Märchen, Sagen und regionale Geschichten

Diese Technik ist ideal, um Märchen, Sagen oder historische Begebenheiten an Orten lebendig werden zu lassen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem mystischen Wald, drehen an der Kurbel, und plötzlich erzählt eine warme Stimme die Geschichte eines alten Schlosses oder einer regionalen Legende. Besonders in ländlichen Gegenden, Wandergebieten oder an kulturhistorischen Stätten könnten solche Stationen den Besuchern ein zusätzliches Erlebnis bieten.

Vorteile des Systems

  • Nachhaltigkeit: Die mechanische Kurbel macht die Stationen unabhängig von Strom und Batterien. Dies reduziert nicht nur die Wartungskosten, sondern macht sie auch umweltfreundlich.
  • Robustheit: Die Technik ist widerstandsfähig gegen Witterung und Vandalismus. Ideal für öffentliche Plätze und abgelegene Orte.
  • Interaktivität: Besucher können durch die Kurbelbewegung aktiv zur Informationserfahrung beitragen – ein haptisches Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.
  • Kulturelle Förderung: Audio-Inhalte lassen sich flexibel gestalten, von Märchen für Kinder bis zu historischen Berichten für Erwachsene.

Mögliche Einsatzorte

  • Wanderwege: An Aussichtspunkten, historischen Stätten oder Naturdenkmalen.
  • Stadtführungen: In Altstädten, bei Denkmälern oder auf Themenrouten.
  • Freizeitparks: Zur Untermalung von Attraktionen oder historischen Kulissen.
  • Bildungsorte: Schulen, Naturlehrpfade oder Museen im Freien können von solchen Stationen profitieren.

Das Projekt dahinter

Die Idee solcher Stationen stammt von Projekt 2508 in Bonn. Dieses Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, moderne Technik mit klassischem Charme zu verbinden. Die Geräte sind einfach zu bedienen, ohne dabei ihre Robustheit einzubüßen, und setzen auf eine Technik, die unabhängig von Stromquellen funktioniert.

Zukunftsperspektiven

Solche mechanischen Audio-Stationen könnten in den kommenden Jahren eine Renaissance erleben. Sie verbinden Nachhaltigkeit, Kultur und Innovation auf eine Weise, die sowohl Einheimische als auch Touristen begeistert.

Eine wunderbare Idee, um Geschichte und Geschichten hörbar zu machen!

Projekt 2508
Riesstr. 10
D-53113 Bonn

+49 228 184967 22
keinath@projekt2508.de
projekt2508.de

Internet kostenlos – na und?

Immer wieder versuchen Online-Marketing-Spezialisten Inhalte zu Geld zu machen. Einigen wenigen ist dies gelungen, meistens durch das Verkaufen von Wissen. Die Crux; sucht jemand im Internet nach kostenlosem Wissen, wird er fündig. 

Das Internet wurde für Menschen geschaffen, aber KI spielt heute eine große Rolle. Früher berücksichtigte Google vor allem die Häufigkeit von Nutzer-Aufrufen. Heutzutage berücksichtigt Google nicht nur diese, sondern auch Authentizität und Qualität von Inhalten. Authentizität wird durch vertrauenswürdige, relevante und gut recherchierte Inhalte erzeugt.
Diese spiegeln folgende Werte: 

  • Expertise
  • Erfahrung
  • Vertrauen.

Zukünftig könnten kleinere Anbieter erfolgreicher sein, obwohl sie sich selbst oft ausbeuten, da die Chance, mit zahlenden Abonnenten Gewinn zu erzielen, gering ist. Wissen wird im Internet kaum noch bezahlt, weil viele Menschen idealistisch und hilfsbereit sind und ihr Wissen kostenlos teilen.

Vielmehr besteht aber die Gefahr, dass sich KI durch künstliche Persönlichkeiten Vertrauen erschleicht oder aufbaut. Und sich so geschickt auf die Benutzer einstellen, dass diese den gut gemachten Avataren alles glauben. Authentizität von Menschen kann aber nur durch persönlichen Austausch und persönliche Eindrücke gelebt werden. 

Als Reisejournalist suche ich persönliche Eindrücke und pflege dazu viele Webseiten. Eine solche Arbeit sollte belohnt werden. „Aus der Traum!“ Anstatt dass Reisende dafür bezahlen, akzeptieren sie dessen Finanzierung lieber durch Werbung. Lieber sparen hier Benutzer.

Ein erster Trend ist bereits erkennbar; zunehmend werden Blogs und Videos durch KI erzeugt, während das Urheberrecht die grossen Techfirmen wenig interessiert. Auch betrügerische Anzeigen sind im Internet verbreitet – „hier zählen nur Klicks und Geld.“

Ich nutze KI lediglich als Werkzeug, dieses vor allem zur Stoffsammlung. Jedoch gehe ich am liebsten auf Reisen, umweltfreundlich mit dem Zug. Ich knipse darauf Bilder, trage Inhalte bei Google ein und werde weiterhin auf über 150 Webseiten posten. Besonders möchte ich weiterhin gute Inhalte ins Netz stellen, solche nämlich über verschiedene Themen, die mir am Herzen liegen und Länder. Hierbei arbeite ich mit eigenen Portalen.

Überdies beabsichtige ich, mit Menschen verstärkt über Reisethemen zu sprechen. Das mögen praktisch alle.

Schwere Kost KI & Internetzukunft

Magazin Paparazzi, Ausgabe Februar 2023

Im Bahnhof Vilshofen liegt das Magazin Paparazzi auf. Ich nehme es mit, ein Lifestyle Magazin aus Ostbayern zu Finanzen, Reisen, Gesundheit und Gesellschaft. Ein Artikel lautet “Künstlich ist besser” und wird als schwere Kost angepriesen. 

In der Tat, was die Zukunft bringen kann oder bestimmt auch wird, vermag zu erschrecken. Heutzutage ist es tatsächlich schwere Kost, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Macht der Datenkraken ist riesig, doch wirklich so gefährlich? Mich spricht darin jener Teil über „Meta“ an. Mark Zuckerberg ist überzeugt, dass wir uns zukünftig nur noch in einer virtuellen Welt bewegen.

Dazu nimmt der Autor Stellung 

Insgesamt berichtet er kritisch über Datenschutz. Ängstigen wir uns übertrieben? Ich denke nicht, wir „leben“ ja fast nur noch „mit Smartphone“. Im Zug beginne ich eine Diskussion mit einem Mitfahrer. Es stellt sich heraus, er studiert Jura in Passau.

So er:
Keine Angst, die EU hat eine Datenschutzrichtlinie ausgearbeitet, die die Bürger schützt.

Einen Fachartikel darüber werde er demnächst publizieren. Er nennt es Journal und verschwindet dann. Schade, hätte diesen Beitrag gerne mit seiner Quelle ergänzt. Der Artikel beinhaltet Richtlinien, und die sollten noch zu Gesetzen ausgearbeitet werden.

Aber sind da die Datenkraken nicht schneller?

Den Artikel zum Download;

Aktuell lese ich aber auch das Buch „Abschied von der Zukunft“ von Felix E. Müller. Ich glaube, wir dürfen uns der Zukunft nicht verweigern. Die kommt früh genug, ohne sie aufhalten zu können. Vor allem sollten wir die Zukunft mitgestalten.

Der Mensch ist zum Hoffen geboren, so ein Lied nach einem Gedicht von Friedrich Schiller.

Paparazzi
Bahnhofstrasse 33
D-94032 Passau

+49 851 209 681 87
info@pa-parazzi.de
pa-parazzi.de

Metaverse und Suchmaschinen teilen sich den Werbemarkt

Werbeschilder als Symbol

Eine Umfrage ergab, dass die Kaufentscheidung je zur Hälfte über soziale Netzwerke wie Tiktok und Instagram eingeleitet werden, die andere Hälfte durch Suchmaschinen. Die Käufe werden praktisch durch beide Kanäle beeinflusst. Schliesslich erfordert es eine Art Laden. Dieser kann sowohl eine klassische E-Commerce-Lösung ausmachen oder eben via Internet 4.0 abgewickelt werden, (4.0 bedeutet die Vernetzung der realen mit der virtuellen Welt). 

Die meisten Kunden haben sich daran gewöhnt, durch Bilder und Videos beeinflusst zu werden. Texte sind da eher störend. Insbesondere in der Reisebranche macht es Sinn, die Suche in einen virtuellen Raum umzuleiten. Allerdings für Online-Marketing eine Herausforderung, die komplexe reale Welt im Internet 4.0 nachzubilden und gleichzeitig Hinweise in Wort und Schrift zu vermitteln. Denn Texte sind rational und klar erfassbar und gehören deshalb zur Reisebranche dazu.

Eine einseitige Ausrichtung würde hier gar nichts bringen, sogar Offline Medien sollten weiterhin einbezogen werden. Diese sind immer mit QR-Code versehen, der eingescannt werden kann. Mittels Online-Werbung werden Nutzer zum entsprechenden Thema geleitet. Lediglich der Datenschutz greift ein, und jeder Nutzer soll aktiv mitgestalten. Eine Game-Atmosphäre reicht hierzu völlig aus.  

Jeder Nutzer soll zukünftig in allen Kanälen agieren, beispielsweise eine Buchung vornehmen. Aktuell arbeiten wir an WebApps und haben dabei Digital Signature im Blick.

Schliesslich möchten wir hierzu weiterhin soziale Kontakte und einen offenen Raum pflegen. Daher glauben wir an die Zukunft der Technologie und einen konstruktiven Einsatz von Digital Signage innerhalb Internet 4.0.

Sprechen wir besser über Internet 4.0

Symbolbild für Internet

Neu verwende ich Internet 4.0 statt Metaverse.

Das Internet muss sich verändern und wieder demokratischer sowie dezentraler werden. Derzeit haben die großen Tech-Konzerne zu viel Einfluss und Kontrolle. Wenn wir weiterhin Begriffe wie „Metaverse“ verwenden, unterstützen wir eigentlich Unternehmen wie Meta (ehemals Facebook) und verhindern so eine echte Weiterentwicklung des Internets. Deshalb schlage ich vor, den Begriff „Internet 4.0“ zu verwenden – inspiriert von der Idee der Industrie 4.0, die eine neue Ära industrieller Entwicklungen beschreibt.

Einige wichtige Entwicklungen im Internet wurden in der Vergangenheit schnell wieder von der Bildfläche verdrängt. Das Beispiel Web 2.0, das vor allem durch die Möglichkeit der Benutzerbeteiligung an Webseiten wie Wikipedia bekannt wurde, konnte nicht das gesamte Potenzial des Internets entfalten.

Aber was ist mit den anderen bedeutenden Innovationen, die das Internet ebenfalls veränderten? Beispielsweise das mobile Internet, Blockchain-Technologie oder die neue Benutzererfahrung durch Apps wie Tinder? Wo bleibt das Internet der Dinge (IoT) und welche Rolle spielen WebApps? Auch soziale Medien veränderten unser Verhalten, und neue Domainendungen wurden eingeführt. Dennoch erhielten diese Entwicklungen nicht denselben Hype wie Web 2.0. Warum ist das so?

Die Aufgabe, das Internet in verschiedenen Phasen zu kategorisieren, könnte die eines Historikers sein. Historiker könnten es ähnlich wie Softwareentwickler tun und die Programme in verschiedenen Versionen unterteilen. So könnte man etwa WordPress als Version 2.1 und WooCommerce als eine wichtige Erweiterung für WordPress mit der Version 2.1.1 bezeichnen.

Einerseits könnte dies einen guten Überblick über die Internetentwicklung bieten, andererseits wünsche ich mir, dass die Geschichte des Internets detaillierter dokumentiert wird. Oft erkennt man erst im Nachhinein, wie technologische Durchbrüche entstanden. Mein Fazit: Das Metaverse sollte nicht mehr an den Konzern Meta gebunden sein. Die neuen Anwendungen müssen unabhängig und dezentral entwickelt werden, um das Internet auf die nächste Stufe zu heben.

Sichtweise von Markus Gross von Disney Research

Avatare in Blau

ETH Professor Markus Gross arbeitet bei Disney Research in Zürich. An einem Interview mit Patrik Müller erläuterte er sein Verständnis gegenüber Metaverse. Jeder bewegt sich zukünftig im Internet mittels Avatar-Spielehersteller wie Epic oder Unity. Diese lassen in komplett virtuelle Welten eintauchen. Abenteuer erlebt man hierbei, erzählt seine Geschichte, und schon heute entstehen dabei Vernetzungen mit der reellen Welt.

Sportartikelhersteller, wie Adidas oder Nike, entwickeln für das Metaverse limitierte Sportkleidung und Schuhe, die den Avatar ausstatten. Markus Gross forscht zur Augmented Reality, eine Technik, die es uns schon heute erlaubt, in künstliche Welten einzutauchen. Beispielsweise können sich so Avatare in einem Raum begegnen und dabei Informationen über sich preisgeben, wie ihren Namen oder ihre Destination. Daraus können sich Gespräche entwickeln, die im wirklichen Leben vertieft werden können. 

Avatare können lebensecht wiedergegeben werden, somit zu uns Menschen noch ununterscheidbarer. Daher wird hier von erweiterter Realität gesprochen. An dieser arbeitet Google. Aktuell wird auch ein digital erweitertes Niederdorf entwickelt, durch welches der Avatar spazieren, beispielsweise Restaurantempfehlungen erhalten und in betreffende Räumlichkeiten eintreten kann. Dank Google Maps verfügt Google heute schon über viele Daten dafür.  

Weiter Schlüsseltechnologien sollen ausgebaut werden, beispielsweise;

  • Cloud Computing
  • 5G Networking
  • Echtzeit Optik Anwendungen
  • Realzeitgrafik
  • Sensortechnik für Brillen.

Die jetzige Generation ist digital aufgewachsen. Junge Menschen verbringen bis zu sieben Stunden täglich mit ihrem Smartphone. Das Aufsetzen von AR-Brillen wird genauso selbstverständlich wie das Tragen von Kopfhörern in der Bahn heute. Solche Anwendungen, die allmählich entstehen, betreffen auch direkt die Reisebranche. Während einer Pendlerfahrt nach Zürich wird auf den Seychellen ein Avatar den Urlaub geniessen und uns dabei Emotionen vorspielen.

Auch wenn das amerikanische Facebook das Metaverse vermarktet, finden in Asien gleichzeitig enorme Entwicklungen statt. Ebenso in der Schweiz sieht die Ausgangssituation gut aus. Grosse Hersteller führen in Zürich Niederlassungen zu Forschungen. Zürich zeichnet sich durch hohe Lebensqualität sowie Stabilität, Neutralität und Rechtsstaatlichkeit aus.

Markus Gross empfiehlt einen Fond aufzulegen, welcher die besten Ideen und Startups im Metaverse unterstützt. Für Meta konkretisierte sich bereits vieles, nicht zuletzt aufgrund der gesammelten, riesigen Datenbestände der Tech-Konzerne.

Zum Interview in „Persönlich“