Wird das Smartphone durch die Datenbrille ersetzt?

Das Smartphone ist heute nicht mehr wegzudenken. Doch es hat sich wenig geändert. Still und heimlich sind Fernseher internet-tauglich geworden, jedoch hat Google seine Datenbrille zurückgezogen.

Allerdings gibt es Pläne für das Metaverse das Smartphone zu ersetzen, wieder mit einer Brille. Eine entsprechende Uhr existiert ja schon, doch damit kann man nur wenig sehen. Wir sollten uns mehr an die vorherige Spracheingabe für solche Brillen und Uhren gewöhnen, damit wäre dereen Steuerung möglich. Doch machen wir das.

Und werden wir vom Smartphone Abschied nehmen oder eher das Metaverse via Spielkonsole und Fernseher nutzen? Ich glaube an erstere Version, worin das Smartphone in jetziger Form erhalten bleibt. Dennoch, die klobige VR Brille wird in einem anderen Design bereitstehen und sich an der Feinheit einer normalen Brille orientieren.

Weiterentwicklung durch Oppo

Der chinesische Hersteller Oppo vertritt ein Air Glass, eine im Rahmen befestigte Linse. Selbige soll Navigation, Überwachung von  Gesundheitsdaten, Teleprompter und Live-Übersetzung von gesprochenen Sätzen in Text ermöglichen. Mittels Teleprompter freies Reden und Bewegen? Eine halbe oder ganze Brille stellt Oppo hier in Aussicht; ihre Verwendung ist meiner Meinung nach gewöhnungsbedürftig. Lediglich die junge Generation wird sie wohl annehmen.

Damit ergibt sich vielleicht eine Verhaltensänderung. Statt auf die Umgebung fixieren sich viele auf diese Brille. Ein Beugungswellenleiter mit 16 oder 256 stufigen Graustufen sorgt für eine klare Anzeige bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen. So verspricht es die Pressemitteilung. Das Air Glass lässt sich mit dem Smartphone und der Smartwatch via ColorOS11 App steuern. Berührung, Sprachbefehle, Hand- und Kopfbewegung sind integriert.

Signalisiert uns dies der erste Schritt Smartphones überflüssig zu machen? Oppo spricht hier von assisted Reality , wie lange wird es bis zur Augmented Reality dauern?

Wer wird sich durchsetzen?

China und die USA befinden sich in einem Handelskrieg. Auf chinesischen Geräten sollen amerikanische Apps auf keinen Fall mehr laufen. Einerseits erfreulich, denn der Wettbewerb nimmt zu. Andererseits werden somit mehr und mehr unterschiedliche Standards abhängig vom selben Hersteller. Die Softwareentwicklung wird also äusserst aufwändig, wenn auf allen chinesischen Geräten dasselbe laufen soll.

Sehr bald werden, den Chinesen ebenbürtig, die Amerikaner folgen. Apple verfügt über eine treue, zahlungskräftige Kundschaft, auch in China. Wir wissen nicht in welche Startups noch investiert wurde. Google und Tesla sammeln jedenfalls die meisten Karteninformationen, inkl. von Geschäften. Auf diesen Datenspeicher zuzugreifen, bedeutet auch eine immense Herausforderung. Ein Teleprompter macht hinsichtlich dessen nicht wirklich eine Top-Innovation aus.

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